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MedienmitteilungVeröffentlicht am 20. Mai 2025

Baugesuch für die Sanierung des Verwaltungsgebäudes an der Taubenstrasse 16 in Bern eingereicht

Bern, 20.05.2025 — Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) hat bei der Stadt Bern ein ordentliches Baugesuch für die Sanierung des Büro- und Verwaltungsgebäudes an der Taubenstrasse 16 in Bern eingereicht. Die nachhaltige Sanierung umfasst Massnahmen wie die Tragwerksertüchtigung, Erdbebensicherheit, Ersatz der Gebäudetechnik- und Hülle, Erhöhung der Arbeitsplatzkapazität sowie die Aufwertung des Aussenraumes. Die Inbetriebnahme ist im Jahr 2030 vorgesehen. 

Das Areal der Taubenhalde befindet sich in der Nähe der Bundesmeile in Bern, am Rande des UNESCO-Welterbe-Perimeters der Stadt. Auf dem Areal befinden sich vier Liegenschaften, unter anderem das Büro- und Verwaltungsgebäude Taubenstrasse 16. Das Gebäude ist seit knapp fünfzig Jahren in Betrieb. Während der gesamten Nutzungsdauer wurden keine wesentlichen Veränderungen durchgeführt. Nun soll das ganze Gebäude nachhaltig saniert werden.

Am 20. Mai 2025 hat das BBL für die Sanierung des Büro- und Verwaltungsgebäudes an der Taubenstrasse 16 in Bern bei der Stadt Bern ein ordentliches Bauchgesuch eingereicht.

Die Sanierung beinhaltet die Tragwerksertüchtigung, die Erdbebensicherheit sowie die Erneuerung der Gebäudetechnik. Mit gezielten Massnahmen werden in diesen Bereichen die geltenden Normen und gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Durch die neue, integrierte Photovoltaikanlage ist ein Totalersatz der Fassade notwendig, was die Chance bietet, die Gebäudehülle ganzheitlich zu sanieren und dem Gebäude einen neuen Ausdruck zu verleihen.

Eine Erweiterung des Erdgeschosses innerhalb des Bauvolumens für Besprechungs- und Konferenzräume ist geplant. Zusätzlich wird das Multispace-Konzept mit büronahen Sonderflächen umgesetzt, um die flexiblen Arbeitsformen (Desksharing) einzuführen. Dadurch kann die Anzahl der Arbeitsplätze erhöht werden.

Die Aufenthaltsqualität der Umgebung wird durch die Neugestaltung aufgewertet. Mit einheimischen und standortgerechten Pflanzen sowie entsiegelten Belägen wird ein Beitrag zur Biodiversität geleistet und das Mikroklima verbessert.

Die Projektierung erfolgt anhand dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz.

Der Zuschlag als federführender Generalplaner zur Umsetzung des Projektes erhielt die ARGE GWJ Architektur / Co Architekten in Bern. Mit der Immobilienbotschaft 2025 beantragte der Bundesrat beim Parlament einen Verpflichtungskredit in der Höhe von 92.7 Millionen Franken für das Bauvorhaben.

Der Baubeginn ist im Frühling 2027 und die Inbetriebnahme 2030 vorgesehen.