Klimapaket
2019 hat der Bundesrat entschieden, dass die Bundesverwaltung ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 % gegenüber dem Jahr 2006 senken muss. Das dafür definierte «Klimapaket Bundesverwaltung» wurde 2022 in Folge der Motionen Français (19.3750) und Jauslin (19.3784) aktualisiert, um die Energieversorgung durch den Ausbau der Stromproduktion auf Bundesbauten zu stärken.
Das BBL hat die zentrale Rolle, für sein grosses Immobilienportfolio diesen Wandel bis 2034 vorbildlich und konsequent mitzugestalten. Es hat Strategien entwickelt, die Umsetzungskonzepte für den Ausbau von Photovoltaikanlagen auf geeigneten Dach- und Fassadenflächen der Bundesverwaltung, Ladestationen für Elektrofahrzeuge und energetische Gebäudesanierung beinhalten.

Fossile Heizungen
Bis 2030 ersetzt das BBL die bestehenden Ölheizungen durch Anlagen für erneuerbare Energien, wie z.B. Fernwärme, Wärmepumpen, Biogas oder Solarthermie. Erdgasheizungen tauschen wir gemäss der Instandhaltungsplanung aus. Begründbare Ausnahmen hiervon sind: Spitzenlastabdeckung, spezielle Standorte, provisorischer Ersatz eines Brennersystems, Notheizungen oder Forschungsprojekte.
Photovoltaikanlagen
Das BBL treibt den Ausbau von Photovoltaikanlagen (PVA) auf geeigneten Dach- und Fassadenflächen der Gebäude seines Immobilienportfolios voran. Auf der Plattform Abidex kann die Stromproduktion der PVA in der Schweiz und im Ausland in Echtzeit verfolgt werden.
Ladestationen
Um die Ziele des Klimapakets zu erreichen, passt die Bundesverwaltung ihr Mobilitätsmanagement an und stellt die Fahrzeugflotte auf elektrisch betriebene Fahrzeuge um. In der Folge bauten wir in den letzten Jahren an diversen Standorten Ladestationen für die Dienstfahrzeuge. Der bedarfsgerechte Ausbau wird kontinuierlich weitergeführt.
