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Bauwerkserhaltung

Bestehende Gebäude sind baukulturell und volkswirtschaftlich wertvoll. Es gilt, deren Langlebigkeit, Funktionalität und Ästhetik sicherzustellen. Den dafür erforderlichen zweckmässigen Unterhalt regelt das Konzept «Bauwerkerhaltung» mit dem Ziel, Instandhaltung, Instandsetzung und Erneuerung von Gebäuden systematisch und ganzheitlich geplant durchzuführen. Die Unterhaltsmassnahmen orientieren sich an einer Matrix von Bewertungskategorien für Gebäudeart und Zustand.

Bern Bundeshaus West, Umbau und Sanierung

Bauwerkserhaltungskonzept

Die Nutzungsphase ist die längste und kostspieligste Phase im Lebenszyklus von Immobilien.

Wir unterhalten Verwaltungsgebäude über einen Zeitraum von 40 bis 50 Jahren. Die dabei anfallenden Kosten übersteigen in der Regel die Baukosten um ein Vielfaches. Daher ist die Bauwerksunterhaltung eine finanzielle, baukulturelle und ökologische Daueraufgabe.

Es ist nicht das Ziel, für jedes Gebäude einen möglichst guten Bauwerkszustand anzustreben. Der Unterhalt soll differenziert und im Rahmen der übergeordneten Portfoliostrategie erbracht werden. Die zukünftigen Absichten, die man mit einer Immobilie hat und ihr heutiger Zustand, haben einen entscheidenden Einfluss auf die Art des Unterhaltes.

Unsere Portfoliomethode bietet ein transparentes Informations- und Steuerungsinstrument, um das umfassende und heterogene Immobilienportfolio des BBL systematisch zu erfassen, zu vergleichen und gezielt zu führen. Sie ermöglicht eine nachvollziehbare Kontrolle der Betriebskosten und unterstützt eine ressourcenschonende Bestandspflege. Die Methode bewertet Unterhaltskategorie und Gebäudezustand übersichtlich. Die Unterhaltskategorien umfassen zwei Kategorien von Kernimmobilien, Veränderungsobjekte sowie Liquidationsobjekte. Die Zustandsbewertung umfasst zwei Kategorien von Instandhaltungsobjekten, Teilsanierungsobjekte oder Gesamtsanierungsobjekte.