Verwaltungsgebäude Taubenhalde

Für die Sanierung der Verwaltungsgebäude an der Taubenhalde in Bern hat das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) einen Projektwettbewerb durchgeführt. Das Siegerprojekt kommt aus Bern.

Den ersten Rang belegt das Projekt „Phönix“ der GWJ Architekten aus Bern. Das Siegerprojekt ist eine gelungene Lösung für die Neuinterpretation der bestehenden Bauten. Der Projekttitel ist Programm: Phönix, der mythische Vogel, der schon verloren geglaubt in neuem Glanz wieder erscheint.

Die Bauten der 60er und 70er Jahre, deren Bestand heute oft als Fehlplanung wahrgenommen wird, erleben derzeit ihren ersten Erneuerungszyklus. Auch die Gebäude an der Taubenhalde stammen aus dieser Zeit. Die Hauptherausforderung beim Projektwettbewerb war somit, unter dem Gesichtspunkt der Werterhaltung die vorhandenen Qualitäten der Bauten zu erörtern. Die Ergebnisse des Wettbewerbs zeigen ein breites Spektrum an qualifizierten und kreativen Lösungen zum Umgang mit den Gebäuden an der Taubenhalde sowie der Bauten der Boomjahre allgemein auf. Die Jury würdigte beim Siegerprojekt, dass durch die vorgenommenen Veränderungen jeweils deutliche strukturelle Verbesserungen resultieren.

Das Bauprojekt Taubenhalde ist Teil der langfristigen Immobilienstrategie des Bundes, welche unter anderem auf das Schaffen grösserer, und den Werterhalt bestehender Verwaltungszentren zielt, die effizient und polyvalent nutzbar sind. Der Campus Taubenhalde dient ab 2023 als Sitz des Eidgenössischen Departements für äussere Angelegenheiten (EDA) in unmittelbarer Nähe zum Bundeshaus.

Projektleiterin BBL:
Merle Rissiek

Architektur und Generalplanung:
GWJ Architektur AG

Letzte Änderung 15.04.2016

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