Nachhaltigkeit

Als nachhaltig bezeichnet man Massnahmen, deren Wirkung dauerhaft ist, ohne den Handlungsspielraum kommender Generationen einzuschränken. Meist ist damit ökologische Nachhaltigkeit gemeint, also Massnahmen im Bereich des Umweltschutzes, um künftigen Generationen eine intakte Umwelt zu überlassen. Zunehmend an Bedeutung gewinnt aber auch der soziale Aspekt, der bei so genannten Fair-Trade-Produkten im Vordergrund steht: faire Löhne, die Bekämpfung von Armut und das Verbot von Kinderarbeit sind hier wichtige Schlagworte.

Das BBL legt sowohl im Baubereich als auch im Beschaffungswesen grossen Wert auf Nachhaltigkeit. In beiden Bereichen setzt dies langfristiges Denken voraus. Nachhaltiges Bauen beispielsweise heisst nämlich nicht «mehr Kosten, weniger Umweltbelastung», Ziel ist vielmehr, über die ganze «Lebensdauer» eines Gebäudes durch energiesparende und andere Massnahmen sowohl Umweltbelastung als auch Gesamtkosten zu reduzieren. Die gleiche langfristige Sicht nimmt das BBL bei der Beschaffung von Gütern ein und berücksichtigt die so genannten Lebenswegkosten eines Produkts, die auch z.B. Energieverbrauch und Entsorgung beinhalten.

In den Empfehlungen des Bundes an die Beschaffungsstellen werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie der Bund nachhaltig Güter sowie Bau- und Dienstleistungen beschaffen kann.

Den Umweltbericht des BBL (Bereich Bauten) im Rahmen von RUMBA (Ressourcen- und Umweltmanagement der Bundesverwaltung) finden Sie auf der Website Ressourcen- und Umweltmanagement der Bundesverwaltung RUMBA

Weiterführende Informationen

Letzte Änderung 04.11.2019

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